JHV 2019

Einladung zur Jahreshauptversammlung des 1. Parafly-Club Schwaben e.V.

Am Freitag, dem 5. April 2019 um 19:00 Uhr findet die diesjährige Jahreshauptversammlung statt.

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Soaringparadies Portugal - Sesimbra, Halbinsel von Setúbal 16. - 25.03.2018

Geschrieben von Volker.

 

v.l.n.r.: Martin, Joachim, Martin, Seejungfrau, Werner, Ernst (TO), Volker

In aller Kürze muss festgestellt werden, dass die Flugausbeute in 2018 nicht überdurchschnittlich war. Immerhin, an 5 Tagen konnte (zum Teil richtig gut) geflogen werden. Der Trip an die Atlantikküste wird aber auch mit einem multi-dimensionalen Ansatz in Angriff genommen:

   Kunst
   Kultur
   Kulinarik
   Länderkunde
   Soaring bis zum Abwinken oder verblasen werden


Um mit ein paar ungenauen Grundannahmen aufzuräumen:

-Nein, es herrscht im März in Portugal kein Sommer (obwohl es durchaus auch im Februar schon mal 26 Grad haben kann)

-Verständigung ist kein Problem (auch wenn Portugiesisch in unseren Ohren eher ein undefinierbares Genuschel darstellt)

-die Küche ist phantastisch (insbesondere für den, der frischen Seefisch und Meeresfrüchte mag) und gesund

-Nein, man muss nicht jeden Abend stark alkoholisiert sein (aber die Gefahr ist zugegebenermaßen groß)

-Portugal liegt am westlichsten Zipfel Europas, dennoch ist die Anreise schneller, bequemer und stressfreier als die durchschnittliche Fahrt nach Bassano

-Sand kann man durchaus aus einem Schirm auch wieder entfernen

-in der Tat, es gibt in Europa kein vergleichbares Soaringrevier mit einer derartigen Auswahl an Traumspots...


Nun noch ein wenig Prosa:
Auch wenn die Lage am Atlantik mit den dort im regelmäßigen Rhythmus anrollenden Fronten wettertechnisch den ein oder anderen Aussetzer bedeutet, die wilde Unberührtheit vieler Strände entschädigt für vieles.
Wer den wilden Thermikritt bevorzugt, der ist an der Küste natürlich nicht ganz richtig, hat aber im Landesinneren durchaus ebenso dafür Gelegenheit (wenn auch sinnvollerweise erst so ab April/Mai). Leider erkennen das auch immer mehr deutsche und österreichische Flugschulen, die z.T. mit mehreren Bussen in den bekannten Fluggebieten einfallen. Aber es hat Platz genug für alle und meist auch ausreichend Alternativgelände, in denen man sich dann über etliche Kilometer hinweg (richtig, hier zählt nicht Flughöhe -durchschnittlich zwischen 15 und 150 Meter- sondern Entfernung!) alleine austoben kann. Sinnvoll ist es natürlich, die verschiedenen Strandbars im
Auge zu behalten. Zum einen bedeuten diese leichte Stärkung, zum anderen kann man dort auch wieder eingesammelt werden, sollte der Rückflug wegen nachlassenden Windes oder zu starker Gegenwindkomponente nicht mehr möglich sein. Ansonsten macht man eben eine schöne Strandwanderung. Mit dem dort zu empfehlenden  Schnellpacksack auf dem Rücken, ist das jedoch nicht immer ganz so angenehm...

Unsere Unterkunft auf der Halbinsel von Setúbal hat den Charme, dass man innerhalb von 30 Minuten für etliche Windrichtungen Gelände erreichen kann, eines sogar mit 380 m Höhendifferenz und der Möglichkeit zum Thermikflug und anschließender Strandlandung. Andererseits ist man in 40 Minuten auch mitten in Lissabon, einem der momentan angesagtesten Städteziele mit großem Flughafen und regelmäßigen und günstigen Flugverbindungen (ab Stuttgart fliegt TAP und Eurowings, ab Karlsruhe und Memmingen bringt einen Ryanair schnell und günstig an das Ufer des Tejo).

Der Termin für 2019 steht bereits: wieder zwei Wochen vor Ostern und damit drei Wochen später als dieses Jahr... Die Jahreszeit empfiehlt sich durchaus. Einerseits ist das Preisgefüge vor Ostern noch sehr akzeptabel, andererseits kann man sich kaum besser auf eine Flugsaison vorbereiten als mit intensiven, stundenlangen Soaringeinlagen und intensiven Groudhandlings.   ...ach, und ausgebucht ist der Trip bereits auch schon, das spricht wohl für das Reiseziel. Aber es kann sich natürlich immer gerne auch eine zweite Gruppe bilden. Mit Insidertipps stehen die regelmäßigen Portugalfahrer natürlich immer zur Verfügung.


Bilder gibts hier oder siehe Album 2018.