Fotowettbewerb 2018

Liebe PCS-Mitglieder,

die Flugsaison 2018 neigt sich nun langsam, aber sicher dem Ende zu. Bestimmt habt Ihr Eure Handys und Kameras voll mit Bildern, in denen Ihr außergewöhnliche Situationen, interessante Perspektiven, besondere Orte oder stimmungsvolle Momente eingefangen habt.

Lasst uns alle daran teilhaben und schickt uns Eure schönsten Fotos vom Gleitschirmfliegen!

Die ersten drei Gewinner-Fotos dürfen sich auf eine kleine Überraschung freuen!

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Berner Oberland - Besuch bei Eiger und Co.

Geschrieben von Reiner.

Der Plan: 4Tage in Zweisimmen und 3 Tage in Interlaken. Schlechtes Wetter war angekündigt.
Der Kachelmann meldete jeden Tag entweder Regen oder sogar Gewitter.
Fliegen oder nicht Fliegen, das war hier die Frage ?

Regen gab es denn auch, aber nur am Anreisetag und am Umzugstag nach Interlaken. Wir konnten also außer diesen zwei Tagen jeden Tag fliegen.
Von Gstaad über Lenk, Mürren und Grindelwald. Wir waren überall in der Luft.
Den Camping in Zweisimmen konnten wir, nach kurzen Unstimmigkeiten mit dem aktuellen Datum (TO hatte bei Reservierung unmögliches Anreisedatum angegeben), schnell bezogen werden. Die verregnete Zeit  an diesem Tag konnte dann sinnvoll mit Einkaufen und Zweisimmen Stadtfest genutzt werden.  Am 2. Tag dann waren wir in Lenk. Hinauf mit der Seilbahn auf den Metschstand. Das Fluggebiet liegt vor dem Alpen Hauptkamm. Die Berge höchst beeindruckend. Manch einer kaufte daher sogar eine Tageskarte, um möglichst oft zu fliegen. Die PCS Gesetze besagen aber das dies auch genutzt werden muss.  Und so mussten diese bei stärker werdendem Startwind auch zweimal starten.
Das Wetter bevorzugte auch am 3.Tag Lenk. Dieses mal ging es aber mit dem Postbus auf zum  Laubbärgli. Der Postbus ist besser für den PCS geeignet, da  mehr Abenteuer und auch noch billiger. Nach dem Ausstieg geht ein kurzer und recht steiler Weg zum Startplatz. Wer konnte, konnte an diesem Tag 6 Stunden fliegen. Die Anderen konnten feststellen, dass es neben der Thermik auch runter gehen kann, die Flüge waren daher meistens etwas kürzer.
Am nächsten Tag ging es nach Gstaad auf die Wispile. Dort kann man nur Fliegen wenn man frühzeitig am Startplatz ist. Und so fuhren wie sobald wir es nur konnten mit der Bahn auf den Berg. So fuhr denn die Bahn und blieb ganz schweizerisch untypisch kurz vor der Bergstation stehen. Geraume Zeit später  starteten doch noch alle. Es ging hoch hinauf an diesem Tag und wie immer, wer konnte, konnte auch weit fliegen. Mats flog bis ins Wallis. Der Rest von unserem Team, wegen mehr oder weniger ungemütlichen Windbewegungen, flog aber nach einer guten Stunde zum Landeplatz in Gstaad. So hatten wir noch Zeit den Hausberg von Zweisimmen zu besuchen, den Rinderberg. Fliegen war jedoch den meisten nicht geheuer, da dunkle Wolke, und so blieb es mit einer Ausnahme bei einer schönen Besichtigungstour. Der Tag endete mit traditionellem Grillen. Geplant wurde aber am nächsten Tag, dem Umzugstag nach Interlaken, morgens doch noch vom Rinderberg zu fliegen.
Jedoch das Wetter am nächsten Tag, etwas regnerisch, bevorzugte den Umzug direkt anzugehen.
In Interlaken angekommen, mussten wir feststellen, dass es den traditionellen Campingplatz nicht mehr so gab wie in den letzten Jahren, d.h. er hatte sich verkleinert und für uns gab es keinen Platz mehr. Jedoch fanden wir auf dem Campingplatz am See einen schönen Ausgleich. Gegen Abend wurde das Wetter wieder besser und wir wanderten nach Interlaken zur Stadtbesichtigung und zum 1.August Feuerwerk.
Grindelwald war unser Ziel am nächsten Tag. Direkt zum First, denn der Wind schien ideal.
Am Startplatz grüßten Wetterhorn (3500m),  Mättenberg (3500m) und Eiger (4000m) von der anderen Talseite. Leider war der Wind doch nicht so gut. Immer wieder Seitenwind und schon wieder eine relativ dunkle Wolke über uns. Fliegen unter oder in der Wolke war möglich, doch blieb ein ungemütliches Gefühl und so blieb es bei einem verlängerten Rundflug über Grindelwald.
Am Abend wollten wir noch auf den Amisbuehl. Wir waren auch am Startplatz. Leider zu spät. Es gab keinen richtigen Startwind mehr. Und der Wind wurde noch schlechter. Das Ergebnis: Schlechte Starts und zwei  „mussten“  wieder mit dem Auto runter fahren.
Am nächsten Tag sollte es in Grindelwald besser sein und wir gingen wieder nach Grindelwald. Aber zuerst nach Mürren ins schöne Lauterbrunnen Tal. Der Plan war ein Flug in Mürren und dann weiter zum Fist in Grindelwald. An der Seilbahn von Mürren angekommen waren dort "Millionen" von Chinesen. Die Wartezeit war entsprechend. Und zwar umgekehrt proportional zur Flugzeit. Doch auch ein Abgleiter ist vor Lauberhorn und Jungfrau erlebenswert. In Grindelwald war es tatsächlich besser als am Vortag. Die Wolke „von Gestern“ war zwar immer noch da, schien aber längst nicht mehr so bedrohlich. Ein verlängerter Flug von First zu Eiger war gut möglich. Und zur Belohnung gab es dann noch eine Pizza am Thuner See.

Das Ende der Berner Oberland Ausfahrt folgt für den TO am nächsten Tag mit der Rückreise. Teilnehmer der Fiesch Ausfahrt hatten noch einen schönen Flug in Kandersteg.


Bilder gibts hier oder siehe Album 2018.