Pinzgau - Plantschen mit Freunden ...

Geschrieben von Bernd.

Teilnehmer v.l.n.r.: Andrea, Bernd, Sven, Carolin, Maria, Eckart (mit Kian),
                 vorne Hans und Susanne. Nicht auf dem Bild ist Frank.

Tiefer Luftdruck, Regen und Durchzug einer Kaltfront mit Schnee auf der Schmittenhöhe.
So lautete die Vorhersage bereits viele Tage vor der Ausfahrt. Aber es kommt ja meist nicht so schlimm wie vorhergesagt....
Doch - es kam genau so, da half auch mein ganzer Optimismus nicht.

Aber um es vorweg zu nehmen, es wurde auch geflogen. Am Anreisetag, fast zumindest. Nach Ankunft in Zell am See und anschliessender Landeplatzbesichtigung, fuhren wir gleich hoch zur Schmittenhöhe,
auf der immer noch beachtliche Restschneemengen, bis zu 3m lagen.
Geduldig warteten wir, bei zunehmender Bewölkung auf ein geeignetes Startfenster... bis es dann halt zu regnen begann.
Aber dann am Sonntag, standen wir mit voller Besatzung und bei geschlossener Wolkendecke, aber fest entschlossen auf der Schmittenhöhe. Nur über dem Tal schaffte es die Sonne immer mal wieder durch.
Als sich der ständig in Richtung und Stärke wechselnde Wind mal für Ost entschied, war das der Moment als Hans, als erfahrener Dummy, sich entschloss es zu versuchen.
Gebannt verfolgten alle seine Flugroute über den Kamm bei der Areit-Bergstattion.
Und wir sahen, Mensch da geht was, wenn man erst mal draussen und im Talbereich ist.
Bei auffrischendem Nordwind, gelang Allen der Start mit anschliessendem U-Turn auf die Südseite.
Am Ende der südlichen Talausläfer erwarteten uns dann teilweise giftige Bärte mit 3-6m/s.
Nur der Nordwind schob uns immer wieder recht brutal aus den Bärten, was dann immer wieder zu sehr unangenehmen Sitationen führte.
Carolines Schrei, als ihr Schirm dabei komplett stallte, war nicht zu überhören.
Aber nach ca 1 Stunde Flug (oder doch Kampf?) schwebten alle wieder am offiziellen Landplatz ein.
Die darauf folgenden flugfreien Tage taten der Stimmung jedoch keine Abbruch.
Dafür sorgte der kleine Kian (von Maria und Ecki) schon beim Frühstück mit seinem herzigen Lippengebabbel.
So kam es auch dass Hans ganz in seiner Rolle als Ersatz-Opa aufging.
Große Dienste leistete uns in diesen Tagen die Zell-am-See-Karte, mit der wir dann kostenfrei doch das ein oder andere mal nur zum Kaffeetrinken oder Schneehasen bauen mit der Bahn hochfuhren, oder zum x-mal die Seerunde mit dem Schiff machten.
Die zugehörige App summierte uns die ersparten Kosten (da lacht das Schwabenherz) und der Eine oder Andere ging mit einem satten Plus im Geldbeutel nach Hause ;-)
Neben dem Besuch der unzähligen Klammen entlang der Salzach, machte auch das Rafting bei recht hohem Pegelstand einen Heidenspaß.
Pünktlich zur Abreise kam dann die Sonne wieder raus :-)
Fazit: Trotz Regen und Schnee - viel gelacht und unternommen, eine ganz tolle Truppe - vielen Dank an alle Teilnehmer!


Bilder gibts hier oder siehe Album 2019.