Fiesch - Wetterhöhen- und tiefen

Geschrieben von Daniel.

Teilnehmer v.l.n.r.: Daniel (TO), Siggi, Matze, Stefan, Michael, Wolf, Otto
                 Vorne: Ewald, Mia, (mit Sammy) Anja, Martin. Nicht im Bild Jo und WernAir

Nachdem die Wetterprognosen für die ganze Woche im Alpenraum sehr einheitlich, und zwar eher schlecht aussahen, startete die wagemutige Fiesch Truppe, um dem Wetter zu trotzen.

Um die Flugaussichten zu erhöhen, wurde am ersten Tag, der in Fiesch etwas zwischen unfliegbar und sportlich zu beschreiben war, der Treffpunkt am Hinweg erst mal auf den Zugerberg bei Zug verlegt. Ein Berg, gut zu erreichen für die aus Deutschland Kommenden oder für die bei der Berner Oberlandtour Verweilenden. 4 wackere Burschen wagten sich auf den Zugerberg und wurden mit einem schönen langen Flug mit traumhafter Aussicht über die Zuger Seen belohnt.

Ab Samstagabend trudelten dann nach und nach 13 wackere Mädels und Burschen am traumhaften Campingplatz in Ritzingen bei Fiesch ein.
Der Sonntag belohnte mit langen Flügen und den üblichen traumhaften Aussichten, die den Fiesch-Neulingen das übliche Fiesch Grinsen auf das Gesicht zauberte.
Eine hohe Inversion schirmte speziell im Goms den starken Höhenwind ab, der in der Ferne über Eiger, Jungfrau und Mönch imposante scharf geschliffene Wolkenkanten zeichnete. Nach 3 Stunden waren dann auch die letzten glücklich gelandet und genossen den Abend noch in gemeinsamer Grillrunde am Zeltplatz.

Die Flugbedingungen der nächsten 3 Tage bewegten sich zwischen „morgens ein Abgleiter möglich“ zu „völlig verregnet“. An den drei Tagen wurde das Binntal bewandert, Älplermagronen gegessen, ausgiebige Fahrradtouren unternommen (auch ein Fahrrad-Kurztripp nach Zermatt war dabei), Pilze gesucht, sauniert, gebadet und man erfreute sich an der „Rutsche mit Aha-Effekt“ .

An den letzten beiden Tagen waren sportliche, windige Bedingungen angesagt, die trotz allem lange und weite Flüge ermöglichten. Es zeigte sich auch bei dieser Ausfahrt wieder: Das Wetter wird am Berg gemacht und Wetterprognosen sind Prognosen, die in der Realität auch anders und zwar besser aussehen können.
Unvergesslich bleiben die Abende am Feuer bei „Wolf im Wald“, das selbst bei 10 Grad Außentemperatur die Runde wärmte und nicht kleiner werden ließ.
Unvergesslich die Diversity-Frühstückstischrunde: Das high end Ensemble „Tischdecke, stylisches Porzellangeschirr, Eierbecher…..(usw.)“ traf auf das Ensemble „Messer und jahrzehntelang bewährtes Holzbrett“.

Einen herzlichen Dank an Matz, der in allen Flug-Gebiets-Lebenslagen Tipps und Ideen hatte und alle, die sich bei der Ausfahrt mit Ideen für die Alternativprogramme eingebracht haben.
Es war eine Top Ausfahrt mit einer super Kameradschaft, viel Spaß vom Frühstück bis zum Abend… und … ach ja… tolle Flüge hatten wir auch noch.


Bilder gibts hier oder siehe Album 2019.