Jahresprogramm 2020

 

Das neue Jahresprogramm 2020 steht ab sofort zum Herunterladen bereit.

Mitglieder bekommen es noch dieses Jahr per Post zugestellt oder können es bereits auf der Weihnachtsfeier mitnehmen.

Zum Herunterladen ins Bild klicken.

 

 

 

 

 


 

Weihnachtsfeier 2019

Liebe 1.PCS-Mitglieder
 
... wo ist bloß die Zeit geblieben? Schon wieder ist ein Jahr vorbei und es wird Zeit für unser schon fast legendäres Weihnachstfest im Gomaringer Schloss. 🙂
Deshalb ergeht hiermit die herzliche Einladung an alle 1.PCS-Mitglieder und deren Familienangehörige und Partner.

Dolomiten - fast zu gutes Wetter

Geschrieben von Martin.

Teilnehmer v.l.n.r. hinten: Mathias, Daniel, Martin (TO), Reiner, Hans
                           vorne: Franz, Peter, Klaus, Diethard, Ralf  Nicht auf dem Bild: Joachim

Bei der Ankunft berichtete uns die Wirtin vom mit 26 Grad wärmsten Septembertag seit Jahren am Vortag. Die mitgebrachten Wintersachen konnten getrost im Schrank bleiben.

Am Sonntag durften wir erstmal zusammen mit gefühlt hundert Anderen 40 Minuten vor der einzigen besetzten Kasse anstehen, um den - leider deutlich teurer gewordenen frown - Panoramapass (6 Tageskarte 79 €) zu bekommen. Oben am Start erfreulich wenig Wind, blauer Himmel, nicht nur gefühlt sondern real sicher 120 Piloten sowie höchst ungewöhnliche fast sommerliche Temperaturen. Schon früh waren viele Piloten richtig hoch. Auch wir starteten und kamen fast alle in Null-Komma-nix auf deutlich über 3.000 m hoch. 3.200 m waren eher die untere "Bestmarke", bei Einigen ging es deutlich höher. Was für eine ungewöhnliche Perspektive, die fetten Klötze mal von oben aus anzufliegen statt an den Steilwänden hoch zu soaren!
Aus- bzw. Überflüge zum Rosengarten, zur Sellagruppe, übers Pordoi und natürlich quasi geschenkt weit über die Langkofelgruppe waren für alle ein Highlight des Flugjahres. Wirklich bemerkenswert war das sehr großflächige und fast ruckelfreie Steigen. Allerdings gab es daneben natürlich noch größere Sinkbereiche. So reichte es bei Abflug mit 3.200 m über der Rodella nur zu rund 50 m Überhöhung am 4 km entfernten Belvedere (2.400 m, => GZ 4 frown).
Immerhin zwei Teilnehmern gelang auch das Toplanden auf der grünen Graskuppe 4 km südlich vom Start ("Boullion-Hügel"). Was für ein erster Tag!

Am zweiten Tag, Montag, wurden wir wieder mit Traum-(Touri-)Wetter geweckt. Allerdings gab es sicht- und fühlbaren Nordwind. Die Basis war mit >3.700 m noch etwas höher als am Vortag. Erreicht wurde die von Ferdinand. Wir kamen auf 3.400, 3.500 und einer sogar auf 3.600 m !
Das Hochkommen auf über 3.000 m, erst dort war es dann ruhiger, war deutlich stressiger als am Vortag. Einige wußten mit der unerwartet erzielten Höhe nicht sofort was Sinnvolles anzufangen. Einer flog *von oben!!* über das Sella-Massiv über den Piz Boe. Leider wurde das zugehörige GoPro-Video versehentlich nicht nur gelöscht sondern die SD-Karte auch noch formatiert. Da halfen dann auch tagelange Versuche, mit kostenpflichtig erworbener Restaurier-Software nicht. Sehr schade!
Der Tag, der zwar "unten rum" schon etwas sportlicher, aber bei weitem nicht kritisch zu fliegen war, brachte leider auch 2 tödliche Unfälle. Einer auf der Marmolada-Südseite, einer am Hausbart des Rodella-SW-Startplatzes. Auch ein PCS-ler hatte nach mehrfachem Eintwisten einen Retterabgang mit Krankenhausbesuch und organisiertem Krankenheimtransport. Ein zweiter PCS-ler zog sich beim windigen Start eine Beinverletzung zu.

Die folgenden Tage waren weiterhin trocken und warm. Aber leider nahm der Nordwind stetig zu. Fliegen war - zumindest für uns - erstmal nicht mehr drin.
Wir nutzten den eh-da Panoramapass zu Erkundung der bisher nur weit oben überflogenen Gegend. Das rückt die Dimensionen dann doch wieder zurecht.

T-Shirt auf 2.400 m und Schattenplätzesuchen beim Hüttenbesuch hatten mit Herbst überhaupt nichts zu tun.
Einige fuhren Rad und/oder durchstiegen einen C- bis abschnittsweise sogar D-Klettersteig. Andere begingen einen der beeindruckendsten Dolomiten-Panorama-Pfade, den Bindelweg, natürlich obenrum über die Grate.

Am Donnerstag abend wurde die Pizzeria Salin mit ihren berühmt berüchtigten Riesen-Pizzen (ca. 40 cm Durchmesser) besucht. An den anderen Tagen wurden die gut ausgesatteten Küchen zum Selberkochen genutzt.
 
Am Freitag wurden nach sehr langem Parawaiting bei inzwischen deutlich niedrigeren Temperaturen dann nochmal Flugversuche gestartet. Nur einer schaffte dabei mehr als eine Stunde. Die anderen waren schon froh, 30 Minuten Airtime zusammengekratzt haben zu können.

Trotz eher wenigen Flügen war die Dolo-Woche für (fast) alle eine klasse PCS-Woche.

Vorreservierung einiger Appartmetns für 2020 ist - trotz Unfällen und z.T. höchst interessanten Landeanflügen - schon erfolgt.


Bilder gibts hier oder siehe Album 2019.