Jahresprogramm 2020

 

Das neue Jahresprogramm 2020 steht ab sofort zum Herunterladen bereit.

Mitglieder bekommen es noch dieses Jahr per Post zugestellt oder können es bereits auf der Weihnachtsfeier mitnehmen.

Zum Herunterladen ins Bild klicken.

 

 

 

 

 


 

Weihnachtsfeier 2019

Liebe 1.PCS-Mitglieder
 
... wo ist bloß die Zeit geblieben? Schon wieder ist ein Jahr vorbei und es wird Zeit für unser schon fast legendäres Weihnachstfest im Gomaringer Schloss. 🙂
Deshalb ergeht hiermit die herzliche Einladung an alle 1.PCS-Mitglieder und deren Familienangehörige und Partner.

Sicherheitstraining in Annecy - again what learned

Geschrieben von Olly.

Teilnehmer: Micha, Matthias, Martin, Olly sowie Bernd, Holger und Dirk.

„Unter fachkundiger Anleitung erlernen wir die optimale Schirmkontrolle in kritischen Flugsituationen (...). Darüber hinaus können wir individuelle Flugmanöver erlernen, perfektionieren und bei der täglichen Videoanalyse voneinander lernen. Und das Beste: Das Ganze macht enorm viel Spaß.“

Also, so zumindest habe ich es in meiner eigenen Ausschreibung formuliert. Am Ende des Trainings… würde ich auch alles wieder so schreiben. Mein Verständnis von Spaß im „enormen“ Sinn ist vielleicht ein anderes… denn die Woche hatte es ganz schön in sich. Ich kann mich an keinen Abend erinnern, an dem ich nach 22 Uhr auf gewesen wäre. Und ich habe Zeugen aus verschiedenen Ländern, die mein Schnarchen aus dem Zelt vernommen haben...

Der Reihe nach: die erste Nervenprobe ist sicher die Anreise, denn die zog sich wie Kaugummi, eine Wahlmöglichkeit bestand nur bei der Frage, in welchem Stau man stehen wollte und so war erst am nächsten Morgen der Campingplatz bei Licht zu betrachten. War der Samstag noch dem Kennenlernen und der Festlegung der individuellen Wochenziele vorbehalten, folgte am Sonntag bereits das fliegerische Kennenlernen des Fluggebiets, außerdem erste Theorie sowie Trockenübungen.
Ach ja, das Fluggebiet… der Col de la Forclaz ist ein 1.150m hoch gelegener Hotspot über dem Lac d‘Annecy, an dem nicht nur die französische Elite trainiert. Entsprechend gut frequentiert ist der Startplatz. Fluglehrerin Christa zu dem bunten Treiben: „des is der vol libre“. Olly, der das zum ersten Mal gesehen hatte, meinte: „des is der voll Chaos“. Aber was solls, unsere Fluglehrerinnen am Start halfen bei den Vorbereitungen und fanden zielsicher den Moment, um uns rauszustarten.
Ab Montag wurden dann Flugmanöver geübt. Das war je nach Pilot verschieden. Nicken und Rollen, große Ohren anlegen, Klapper, B-Stall und die Einleitung der Steilspirale waren am gefragtesten. Ich würde aber auch die so genannte „Morgengymnastik“ empfehlen, bei der man unter anderem mit um die Tragegurte geschlagenen Beinen kopfüber fliegt, oder im Flug die Tragegurte überkreuzt und „rückwärts“ weiterfliegt. Ich hab mich da zumindest… irgendwie cool gefühlt. Und da hatte ich tatsächlich. Enorm. Viel. Spaß.
Der Übungslandeplatz ist im Gegensatz zum Freifliegerlandeplatz ungefähr so, wie ein Fußballfeld zu einem Saunatuch. Überhaupt habe ich (und nicht nur ich) uns bei Start und bei Landeeinteilung nicht immer mit Ruhm bekleckert. Das gabs dann bei der Videoanalyse schonungslos aufs Brot. Das Team um Jürgen Kraus benannte die Dinge beim Namen. Genauso ruhig und präzise gab er am Funk die Manöverkommandos, so dass wir zu keiner Zeit das Gefühl hatten, alleine auf uns gestellt zu sein.
Zusätzlich gab es praktische Tipps, wie Leinen einfacher sortiert und Schirme schneller und effizienter gepackt werden können. Ach ja - und ein empfehlenswertes Küchenzelt…

Ein Highlight war der Mittwoch, fliegerisch der beste Tag der Woche und das Team hielt die Videoanalyse kurz, um uns noch einen Freiflug zu ermöglichen. In ruhigem und gleichmäßigen Aufwind gings… einfach gemütlich hoch. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang in der Luft – über der beeindruckenden Kulisse des Sees. Okay. Ich hatte doch. Verdammt. Viel. Spaß.
Und die Anderen auch.