Jahresprogramm 2020

 

Das neue Jahresprogramm 2020 steht ab sofort zum Herunterladen bereit.

Mitglieder bekommen es noch dieses Jahr per Post zugestellt oder können es bereits auf der Weihnachtsfeier mitnehmen.

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Algo - Airtime sammeln, Sonne tanken

Geschrieben von Martin.

Teilnehmer v.l.n.r.: Ewald, Edgar, Martin (TO), Hans-Peter (HP)

Krankheiten und Thomas Cook Pleite erforderten 7 gebuchte (und gezahlte!) Flüge für schlussendlich 4 verbliebene reale Teilnehmer.  Erstmals wurde Jerez als Zielflughafen gewählt. Dorthin gibt es oft günstigere Flüge als nach Malaga. Aber kaum von STR, eher von FRA. 

Der Flugplatz dort ist angenehm klein. Man geht zu Fuß vom Flieger zum Terminal, es sind maximal mal 2 Flieger gleichzeitig da, die Mietwagen sind keine 100 m weg vom Gepäckband, die Schlangen und resultierenden Wartezeiten an den wenigen Schaltern aber leider nicht kürzer als in Malaga. Und es sind auch nur 80 km , davon 40 auf Autobahn, bis Algo (von Malaga aus sind es ca. 140 km). 

HP, der einen Tag früher angekommen war, erzählte von seinem knapp 4 Stunden  langen Erstflug und 45 Minuten "Kampf" zum endlich irgendwie Runterkommen, aber auch von mehr als 130 Piloten am Start. Auf ordentlich Piloten deuteten auch schon die 4 (!) Shuttles im Hof der Finca hin. Na, das kann ja lustig werden. Immerhin waren die Temperaturen hoch genug, um bis weit in die Nacht hinein im Hof der Finca an der privaten Biertheke zu verweilen. 

Am letzten Tag mit Sommerzeit starteten die Shuttles (7 €) erst gegen 12 Uhr. Genügend Zeit für Ersteinkauf und erstes Sonnenbaden am Pool bei sommerlichen T-Shirt-Bedingungen. Die Auffahrt auf den Hausberg Sierra Lijar wurde gegenüber früheren Jahren deutlichst verbessert. Trotzdem ist die Strecke weiterhin Fahrzeug-"mordend". Unverständlich, dass trotzdem weiterhin jede Menge Privat-(Leih-)Wagen hoch fahren (wollen und dürfen). Am Hauptstart Levante, Startrichtung Südost plus zusätzlich auch  Süd, war deutlich weniger Betrieb als befürchtet. "Nur" 8 Shuttles plus etwa die gleiche Zahl an Privat-PKWs. Der Grund wurde schnell klar: fast keine Luftbewegung und, wenn dann ein Lüftchen kam, aus Richtungen, die den Vorhersagen fast 180 Grad widersprachen.  Nach einer Stunde Sonne und Aussicht genießen hieß es aufsitzen zum Nachmittags-Weststart Poniente. 
Alle richteten sich auf weitere längere Wartezeiten ein. Aber es trug dort dann doch schon viel früher als üblich. Es fanden sich erfreulicherweise immer Lücken, die, trotz sicher 80 startwilligen Piloten, ein Starten mit wenig Wartezeit erlaubten. In der Luft war es zu Beginn allerdings doch schon recht voll, da es noch nicht wirklich weit hoch ging. Zunächst ballte sich alles auf Startplatzhöhe plus/minus 100 m. Das änderte sich im Laufe des Nachmittags. Alle 4 PCS-ler besserten ihr Airtime-Konto deutlich auf. HP kam schon wieder über 3 Stunden. Ewald verpasste diese Marke um 10 Minuten und hatte damit eine Grundmotivation für die nächsten Tage cool

Trotz sehr günstigen Preisen fürs Essen in Restaurants - man muss sich schon anstrengen, über 15 Euro inkl. Getränke zu kommen - bietet sich die Finca auch zum Selberkochen an, was wir dann ab und zu mal machten.

Es folgten 2 weitere Tage mit fast zu gutem - da eher stabilem - Spätsommerwetter. Es gab fast nur Flüge deutlich über einer Stunde. HP und Ewald wollten eh nie unter 3 Stunden Airtime landen. Am SO-Hauptstart Levante, der fliegerisch mehr Möglichkeiten bietet (Twins, Olvera, Ronda und Toplanden), konnten wir leider kein einziges Mal starten. Dafür wurde vom Weststart Poniente aus die Gegend dreidimensional erkundet. Die Maximalhöhen waren selten über 1.500 m (Starthöhe 900 m)  dafür ging es an vielen Stellen zuverlässig und meist auch relativ ruhig hoch.

Die Wetterlage begann sich zu ändern. Wir wichen ins 25 km entfernte El Bosque aus. Und auch dort hatten wir wider Erwarten alles andere als Verlegensheitsabgleiter! Ewald und HP verweigerten quasi das Landen bevor das Licht aus war. Zum Teil ging es unter durchaus schon dunkelgrauen Wolken 15 Minuten im Geradeausflug stetig hoch. HP hatte bis zu seinem früheren Rückflug nach einer Woche keinen Tag Zeit für eigentlich eingeplantes Touri-Programm und hatte zum Schluß mit täglich einem Flug mehr als beachtliche 21 Stunden Airtime! Logischerweise ergibt sich damit ein unschlagbar günstiger Preis pro Flugminute! 

Die 3 Anderen hatten noch 4 Tage. Leider waren die dominiert von Sturm und z.T. auch gut Regen, so dass nur noch einmal knapp unter der Wolkendecke an einer Geländekante bei Ronda la Vieja 45 Minuten gesoart werden konnte. Ausreizen sollte man das allerdings nicht. Ein eleganter letzter Schlenker 10 m überm Start (=Toplandeplatz) kann durchaus eine Landung 100 m weiter unten plus Querfeldein-Rückweg erzwingen.

Die Vermieterin bietet inzwischen auch Voll-Versorgung inkl. Abholung vom Flugplatz an. Und das für attraktive 50 Euro pro Tag und Person. Voraussetzung sind allerdings *8* Teilnehmer (eben genau ein Bus und exklusiv die gesamte Finca). In zwei Jahren wird das eine durchaus anzustrebende Variante für Algo sein.

 


Bilder gibts  hier  oder siehe Album 2019.