Molveno - Rundum gelungener Sommerabschluss

Teilnehmer v.l.n.r. hinten: Philipp, Dietmar, Martin Se., Ecki, Edgar, Kerstin (Gast), Bernd, Martin P.
vorne Marion, Martin (TO), Hans, Axel und Reiner.
Nicht auf dem Foto Mike (Gast), Bodo sowie Steffen (Gast)

Nachdem es zum regulären Anmeldeschluss Ende Juni noch ziemlich mau bzgl. Teilnehmern aussah und der TO schon gebuchte FeWos wieder stornieren musste, gab es ab Ende August dann doch noch einen Last-Minute-Anmelde-Hipe. Schließlich waren 16 Personen dabei.

Genügend Betten bzw. FeWos konnten erfreulicherweise nachgebucht werden. Das Bilden der Fahrgemeinschaften klappte dagegen trotz intensiver TO-Bemühung nicht wirklich optimal (kaum Autos, die 3 Flieger "packen" oder terminliche Sonder-Randbedingungen).

Früh um 6 Uhr in Plieningen abfahren sparte nicht nur Blockabfertigung am Füssentunnel sowie die üblichen Staus auf der Fernpassstrecke, auf AT-Brenner-Seite und vor allem vor Sterzing sondern ermöglichte jedem der 3 Early-Birds auch noch je einen >2 Stunden Willkommensflug. Besser 2 Stunden fliegen als 2 Stunden im Stau stehen :-).

Nachdem es schon in der ersten Septemberwoche die ungewöhnliche Hochdruckbrücke vom Atlantik bis nach Polen gab, die beiden Seiten des Alpenbogens Top-Flugbedingungen bescherte, hatten wir eigentlich mit dramatischer Verschlechterung gerechnet. Ok, etwas schlechter wurde das Wetter auf der Alpensüdseite tatsächlich, aber es blieb erstens trocken und auch (knapp) über 20 Grad warm, aber zweitens auch nordföhnfrei! 
Damit konnten wir an 6 von 7 (bzw. für die langschlafenden Staufahrer an 5 von 6) Tagen fliegen. Fast alle machten zwei Flüge pro Tag. Viele davon deutlich über einer Stunde. (Rekord 3:45 Stunden!). Die Westkuhle wurde von fast allen erkundet. Überwiegend klappte auch das Wiederhochdrehen am Hausberg nach Einstieg am unteren Startplatz. Auch das Befliegen der Paganella-Westflanke gelang fast allen. Hoch zu den Brenta-Klötzen kamen nur 3 PCS-ler. Die schafften das aber dann an mehreren Tagen.

Das Landen klappte trotz in Molveno zwingend erforderlicher Besichtigung und Einweisung nicht immer wirklich Foto-/Video-tauglich, aber jeder machte eine positive Lernkurve durch :-). Das Beachten von besprochenen Landmarken und Anflugrichtungen macht allerdings nur dann Sinn, wenn ein weiterer Parameter berücksichtigt wird: Höhe (sowohl absolut als auch über *Land*)!

Einige Wohngemeinschaften kochten viel selbst. Andere erkundeten die diversen Bewirtschaftungsbetriebe in Molveno. Wegen Corona wurden Plätze im Freien oder auf überdachten Terrassen bevorzugt. Ins Gebäude der Bahn durfte man nur mit Maske, das wurde auch wirklich strikt kontrolliert, beim Einkaufen waren Masken mindestens so im Einsatz wie in DE. Auch im öffentlichen Straßenraum trugen viele Menschen Masken. In IT gibt es Regionen, in denen Masken immer oder zumindest ab 18 Uhr, und überall Pflicht sind. Diese Regeln bringen Touristen halt auch mit nach Molveno.
Nach einem abendlichen Sturzregen und zu starkem Nordwind waren alle froh über den einen verordneten Nicht-Flugtag. Dieser wurde zum etwas näher Bestaunen der Brenta-Dolomiten ausgenutzt. Die steilen und schroffen Felsen sehen schon aus der Luft beeindruckend aus, vom Boden, quasi auf Augenhöhe wird das alles aber noch größer, steiler und wilder. Da dies der einzige Nicht-Flug-Tag war, fuhren Einige tatsächlich ohne die Quasi-Pflicht-See-Umrundung heim :-).

Bilder siehe Album

 

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