September Clubabend: Ferdinand Vogel - die X-Alps 2017 aus Sicht eines Supporters

Geschrieben von Hans und Ingrid.

Der Clubabend am 29.09. stand ganz im Zeichen der Red Bull X-Alps. Die Anwesenden erhielten super Einblicke in diesen faszinierenden XC-Wettbewerb, indem PCS-ler Ferdinand von seinen Erfahrungen als Supporter berichtete. Ferdinand war in diesem Jahr offizieller Supporter von Pal Takats vom Team HUNgary. Pal ist Red Bull Athlet und hat bereits 2009 an den Red Bull X-Alps teilgenommen. Außerdem im Team waren als zusätzliche Supporter Sascha, Sesi und Tine.

Ferdinand berichtete kurz von den aufwändigen Vorbereitungen für diesen anspruchsvollen Hike & Fly-Wettbewerb. Drei Stunden Training pro Tag mussten vorab mindestens absolviert werden. Pal ist außerdem Teilrouten abgeflogen, teilweise wegen des schlechten Wetters auch mit dem Paramotor. Sascha hat sich zusätzlich zum Training auch noch um Sponsoren gekümmert, die dann auf Plakaten der beiden zur Verfügung stehenden Busse zur Geltung kamen. Eine Woche vor dem Start der X-Alps fanden sich die Athleten und die offiziellen Supporter in der Nähe der Red Bull Zentrale in Fuschl am See ein. Dort gab es diverse Briefings, die aber eher mager ausfielen. Außerdem gehörten Foto-Shootings mit den Piloten zum Vorprogramm, ebenso wie Abstimmungsgespräche mit den Hubschrauberpiloten. Ferdinand erläuterte detailreich den kompletten Wettbewerb, angefangen vom Prolog. Dieser fand in Fuschl am See statt und fiel 2017 fliegerisch komplett ins Wasser. Zu gewinnen gab es dabei einen extra Night Pass.

Vom Start der X-Alps in Salzburg bis zum Ziel in Monaco nahm uns Ferdinand durch Erzählungen, viele Bilder und Filmchen mit durch die gesamte Tour. Auf diese Weise durften wir viele Episoden und Szenen nacherleben, die von ganz unterschiedlichen Facetten geprägt waren. Von spannend, beeindruckend, extrem anstrengend, frustrierend bis lustig, aber auch nicht ganz ungefährlich. Wer weiß, wie es ohne die Strafe von 48 Stunden wegen der ärgerlichen Luftraumverletzung ausgegangen wäre? Pal hat letztendlich den 7. Platz belegt. Deutlich wurde, dass es ohne großen Teamgeist nicht machbar ist, solch eine Herausforderung zu meistern. Die X-Alps sind als Gesamtheit eine Teamleistung.

Ferdinand ist oft als Begleiter mitgeflogen, und konnte sich so schon einmal ein gutes Bild machen, wie es als Wettkampfpilot bei den X-Alps sein könnte. Die Tour 2017 hat Ferdinand trotz aller Schwierigkeiten dazu motiviert, sich zu überlegen, ob er bei den X-Alps 2019 nicht selbst als Athlet mitmacht. Seine Motivation dazu nimmt er aus der Feststellung, dass das herausfordernde Rennen mit einer optimierten Vorbereitung durchaus machbar ist und es eigentlich noch besser laufen kann. Auf jeden Fall vielen Dank Ferdinand für den spannenden Vortrag und den weiten Weg aus Innsbruck zu uns.